Universität Zürich

IPMZ - Institute of Mass Communication and Media Research

Media Change & Innovation Division

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News

  • Internet Governance Forum 2017

    William Drake, International Fellow & Lecturer in the Media Change & Innovation Division at IPMZ will be active at the annual Internet Governance Forum (IGF) meeting to be held at the United Nations in Geneva on 18-21 December. Hosted this year by the Swiss government, the IGF brings together several thousand Internet specialists for multistakeholder dialogue and coordination on a wide variety of global governance issues. Among other appearances at the event, Dr. Drake is co-organizer with Chinese colleagues of a workshop on, Social Responsibility and Ethics in Artificial Intelligence; lead presenter in a United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) workshop on, Digitalization and International Trade; and the organizer of a workshop on, Data Localization and Barriers to Crossborder Data Flows, where a group of senior practitioners and analysts will discuss a new policy initiative proposed in a paper he has prepared for the World Economic Forum (WEF).

    The entire IGF 2017 meeting offers those participating remotely a rich interactive online participation experience. Real-time transcription is also available to augment the overall participatory experience for delegates following around the globe. To participate (make remote interventions, follow transcriptions, chat in real-time with others) online using Webex, use the schedule at https://igf2017.intgovforum.org to find the room number(s) of the sessions you would like to join and register and enter the webex rooms using the links that will appear in this page.

  • Michael Latzer hält am 23. November 2017 um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema „Algorithmische Wirklichkeitskonstruktion & Machtverschiebungen“ im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsrunde: "Algorithmen und Automatisierung – Chancen und Herausforderungen für Staat und Gesellschaft" des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Berlin.

    Mit weiteren Beiträgen von Karen Yeung, Christian Djeffal, Peter Parycek, Klaus Lenk, Konrad Lischka, Sandra Wachter, Mario Martini und Tobias Krafft.

    Seit einiger Zeit ist ein steigendes öffentliches Interesse an Algorithmen und den Wirkungen ihrer Anwendung zu beobachten. Durch ihre immer umfassendere und tiefere Integration in soziale Lebenswelten bekommen Fragen der Nachvollziehbarkeit, Fairness, Kontrollierbarkeit und Validität genauso wie nach mittel- und langfristigen sozialen und politischen Auswirkungen größere Dringlichkeit.

    In drei Themenblöcken – Regieren & Verwalten, Individuum & Gesellschaft sowie Medien & Öffentlichkeit – wird darüber diskutiert, wo die Chancen und Risiken datengetriebener, algorithmischer Systeme liegen, welche ethischen Fragen einer gesellschaftlichen Verständigung bedürfen und welche qualitätssichernden Prozesse und regulatorischen Ansätze denkbar bzw. notwendig sind, um algorithmische Systeme sicher und in Einklang mit gesellschaftlichen Werten zu gestalten.

    Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie auf: www.forum-privatheit.de

  • Michael Latzer hält am 16. November 2017 um 14 Uhr einen Gastvortrag zum Thema „Digitale Dreifaltigkeit: Datafizierung – Algorithmisierung – Plattformisierung“ an der Abteilung Digitale Kunst der Universität für Angewandte Kunst in Wien 1, Sterngasse 13.

     

    "Digitale Dreifaltigkeit"

     

    Mit den zunehmend verfügbaren Datenmengen, den sogenannten Big Data, wachsen auch der Glaube an und die Hoffnung auf deren heilsbringenden gesellschaftlichen Nutzen an. Automatisierte Datenverarbeitungssysteme und Plattformmärkte boomen, schaffen aber auch erhebliche soziale Risiken und Steuerungsbedarf.

  • Nine out of every ten people in Switzerland use the Internet. Usage time has doubled since 2011 and accessing the Internet from mobile devices has become common place for most demographics. The Internet is now not only the most important media source for information but also serves as the primary source of entertainment.

     

     

    Searching for news and checking facts online has seen a considerable increase since 2011. During this period, overall trust in online content has significantly decreased. Half of all Internet users express concern regarding privacy violations online, while 44% feel they are able to control their privacy on the Internet.

     

    Digital well-being is strong in Switzerland: Digital overconsumption and the feeling of missing out on more important things are more common among young people and people with lower levels of education, but mostly not seen as a problem. 83% state that they can distinguish between important and unimportant online activities. 75% of users believe they are able to target specifically which people and information sources they follow online, while 73% believe they can adjust the settings of Internet services and devices so that these will not disturb them.

     

    For detailed information we refer to the four reports (in German) of the World Internet Project – Switzerland 2017 as well as to the WIP-CH 2017 Press Release in German and English.

     

    Reports 2017 (Themenberichte)

     

    The World Internet Project Switzerland 2017 



    For the fourth time since 2011, a representative survey within the World Internet Project – Switzerland (WIP-CH 2017) was carried out by the Media Change & Innovation Division at the Institute of Mass Communication and Media Research (IPMZ), University of Zurich under the leadership of Prof. Michael Latzer.

     

    The World Internet Project (WIP) is a comparative longitudinal study that records the penetration and use of the Internet in more than 25 countries in an international comparison and analyzes social, political and economic implications of the development of the Internet.

     

    The WIP-CH 2017 was supported by the Dean’s Office of the Faculty of Arts at the University of Zurich.

     

     


     

     

    World Internet Project – Switzerland 2017: Verstärkte Faktenüberprüfung und weniger Vertrauen in Online-Inhalte


    Neun von zehn nutzen in der Schweiz das Internet. Die Nutzungszeit hat sich seit 2011 verdoppelt und auch der Zugang von unterwegs ist in praktisch allen soziodemographischen Gruppen stark verbreitet. Das Internet ist nicht nur die bedeutendste mediale Informationsquelle, es liegt im intermedialen Vergleich erstmals auch für Unterhaltungszwecke auf dem ersten Platz.

     

    Die Nachrichtensuche und das Überprüfen von Fakten im Netz sind seit 2011 wesentlich angestiegen. Parallel dazu ist insgesamt das Vertrauen in Online-Inhalte erheblich gesunken. Die Hälfte aller Internetnutzer äussert Bedenken bezüglich Privatsphäre-Verletzungen im Internet, während 44% glauben, ihre Privatsphäre online kontrollieren zu können.

     

    Das digitale Wohlbefinden in der Schweiz ist hoch: Digitaler Überkonsum und das Gefühl, durch die Internetnutzung Zeit für Wichtigeres zu verlieren, sind häufiger unter jüngeren Nutzern und Niedriggebildeten, werden insgesamt jedoch als relativ unproblematisch beurteilt. 83% geben an, zwischen wichtigen und unwichtigen Internetaktivitäten unterscheiden zu können. 75% der Nutzer denken, dass sie gezielt auswählen können, von welchen Quellen sie online Informationen erhalten, während 73% glauben, dass sie Internetdienste so einrichten können, dass sie sie nicht stören.

     

    Für detaillierte Informationen verweisen wir auf die vier Themenberichte des World Internet Project – Switzerland 2017 sowie auf die Pressemitteilung.

     

    World Internet Project – Switzerland 2017


    Zum vierten Mal seit 2011 hat die Abteilung Medienwandel & Innovation des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Michael Latzer eine repräsentative Befragung im Rahmen des World Internet Project – Switzerland (WIP-CH 2017) durchgeführt.

     

    Das World Internet Project (WIP) ist eine vergleichende Langzeitstudie und erfasst in mehr als 25 Ländern die Verbreitung und Nutzung des Internet im internationalen Vergleich und analysiert soziale, politische und ökonomische Implikationen der Netzentwicklung.

     

    Das WIP-CH 2017 wurde vom Dekanat der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich unterstützt.

  • Open positions @ MC&I

    11th October 17

     

    The Media Change & Innovation Division (Prof. Dr. Michael Latzer) at the IPMZ – Institute of Mass Communication and Media Research, University of Zurich is hiring:

     

     

    1 Postdoc (60%)

    and

    1 Doctoral researcher / PhD student (60%)

     

    in Internet & Society / Algorithm Studies

     

    Please send your application with the usual documents and a letter of motivation (one pdf file) to Dr. Moritz Büchi: m.buechi@ipmz.uzh.ch.

     

    The University of Zurich strives for the equality of men and women in academic positions and therefore particularly invites applications of qualified female researchers.

  • Michael Latzer wird am Montag, 2. Oktober am Expert/innen-Workshop mit anschliessender öffentlicher Podiumsdiskussion zum Thema "Verantwortungsvolle Automatisierung. Wie können wir Algorithmen, Roboter und künstliche Intelligenz kontrollieren?" in Wien teilnehmen. 

     

    Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung (CMC) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Auf dem Expert/innen-Workshop diskutieren führende Expert/innen über Kontrolle und Governance von Algorithmen aus technischer, ethischer, politischer, rechtlicher und soziologischer Sicht diskutiert. Zu den Fragen gehören unter anderem:

     

    • Lassen sich Verantwortlichkeitskonzepte auf Maschinen übertragen und welche Rolle können Technologien selbst in Verantwortungszusammenhängen spielen?
    • Welche Ansätze und Formen von Governance und welche Governance-Prinzipien bieten sich für komplexe sozio-technische Systeme mit hohen Freiheits- und Automatisierungsgraden an?
    • Wo besteht rechtlicher Innovationsbedarf, weil Probleme mit dem vorhandenen rechtlichen Instrumentarium nicht gelöst werden können?

     

    Hier finden Sie die Einladung zur Podiumsdiskussion.

  • Konstantin Dörr, Research and Teaching Associate in the Media Change & Innovation Division, has successfully completed his doctorate with the dissertation entitled “Algorithmic Journalism – Analyzing automated text generation in journalism at a social, organizational and professional level”.

     

    He will leave the division and IPMZ by the end of August to start his new job at Deloitte Consulting. Congratulations and all the best in your future career!

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    Noemi Festic, M.A., joined the Media Change & Innovation Division at the Institute of Mass Communication and Media Research (IPMZ) as Research and Teaching Associate in August 2017. Welcome, Noemi!

  • Michael Latzer wird auf dem Leopoldina-Symposium "Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft" in Berlin über den Zusammenhang von Digitalisierung und Demokratie vortragen.

     

    Auf dem Symposium vom 10. bis 11. Juli 2017 diskutieren führende Experten über Chancen und Risiken der Digitalisierung aus historischer, technischer, ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Perspektive.

     

    Unter anderem zu folgenden Themen:

     

    • Technische Revolutionen – gesellschaftliche Umbrüche
    • Algorithmen: Unsichtbare Alleskönner?
    • Virtuelles Ich oder reales Ich: Wer trifft Entscheidungen?
    • Wie prägt Digitalisierung Lernen und Kognition?
    • Schafft Digitalisierung eine eigene Dynamik in der Meinungsbildung?
    • Die Zukunft sozialer Kontakte
    • Digitalisierung und Demokratie
    • Braucht eine digitalisierte Welt eine eigene Ethik?

     

    Das Symposium richtet sich insbesondere an Entscheider und Meinungsführer in Gesellschaft, Industrie, Politik, Journalisten, interessierte Bürger und Wissenschaftler.  

    Hier finden Sie das Programm zur Veranstaltung.

  • Kolloquium

     

    Michael Latzer wird im Rahmen der "Aktuellen Debatten der Soziologie" einen Vortrag über "Algorithmische Selektion im Internet: Auswirkungen auf Ökonomie, Politik und den Alltag" halten.


    Das Kolloquium findet am Montag, 26.06.17, an der Technischen Universität Dortmund statt, und beschäftigt sich mit Techniksoziologie und der Macht von Algorithmen. Wie beeinflussen Algorithmen Gesellschaften, die durch Datafizierung und Plattformisierung geprägt sind? Wo liegen die Unterschiede zwischen einer algorithmischen und einer massenmedialen Wirklichkeitskonstruktion? Welche demokratischen und sozialen Risiken ergeben sich und wie können diese gesteuert werden?

     

    Neben dem Vortrag wird es auch die Möglichkeit einer anaschließenden Diskussion zur Beantwortung von Fragen und zum Austausch mit dem Vortragenden geben.

     

    Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier